Was eine Kamera leistet – und was nicht
Eine Kamera schreckt ab, zeigt Ihnen, was am Gebäude geschieht, und liefert im Ernstfall Bilder für Polizei und Versicherung. Aufhalten kann sie niemanden. Deshalb empfehlen wir, zuerst die schwachen Stellen am Gebäude mit Stahl zu sichern und die Kamera dort einzusetzen, wo sie den Überblick bringt: an Zufahrt, Hof, Eingängen und Lager.
Für wen wir Anlagen bauen
- Privathäuser: Eingang, Zufahrt, Garten und Garage – unauffällig montiert, mit Blick aufs eigene Grundstück.
- Gewerbe: Lager, Werkstatt, Ladezone und Außengelände. Mit klaren Regeln für Bereiche, in denen Mitarbeiter arbeiten.
- Landwirtschaft: Hofeinfahrt, Maschinenhalle, Dieseltank und Stall. Oft mit Masten, weil Gebäude weit auseinander stehen.
- Baustellen: Container, Material und Maschinen. Mit Masten und Halterungen, die mit der Baustelle umziehen können.
So gehen wir vor
- Rundgang. Wir sehen uns Gebäude und Gelände an und klären, was die Anlage zeigen soll: Wer kommt, was wurde gestohlen, wer steht am Tor.
- Planung. Wir legen Standorte, Blickwinkel und Montagehöhe fest und achten darauf, dass Nachbargrundstücke und öffentliche Wege nicht im Bild sind.
- Montage. Wir montieren Kameras, Halterungen und Leitungen und richten die Aufzeichnung ein.
- Einweisung. Sie lernen, wie Sie Live-Bild und Aufnahmen abrufen und wie Sie eine Aufnahme sichern.
- Wartung. Auf Wunsch kommen wir regelmäßig und prüfen die Anlage.
Welche Technik passt, hängt vom Objekt ab – zum Beispiel, ob eine Netzwerkleitung zur Kamera gelegt werden kann und ob die Aufnahmen im Haus oder bei einem Anbieter gespeichert werden sollen. Das besprechen wir beim Rundgang.
Halterungen, Masten und Schutz aus eigener Fertigung
Hier kommt unsere Werkstatt ins Spiel. Wo eine Kamera gebraucht wird, steht nicht immer eine Wand. Wir fertigen
- Masten mit Fundament oder Bodenplatte,
- Ausleger und Wandhalter für den richtigen Blickwinkel,
- Schutzgehäuse und Schutzbügel gegen Vandalismus und Anfahren,
- abschließbare Schränke für Rekorder und Netzwerktechnik.
Alles aus verzinktem Stahl, passend zum Gebäude beschichtet.
Datenschutz
Videoüberwachung ist erlaubt, aber nicht überall und nicht beliebig. Die wichtigsten Punkte:
- Nur das eigene Grundstück erfassen – keine öffentlichen Wege, keine Nachbarn.
- Mit einem Schild auf die Überwachung hinweisen, wenn andere Personen ins Bild kommen.
- Aufnahmen nur so lange speichern wie nötig.
- Keinen Ton aufzeichnen.
- In Betrieben die Regeln für Arbeitsplätze beachten.
Wir richten die Anlage so ein, dass diese Punkte eingehalten werden können. Die Verantwortung für den Betrieb liegt beim Betreiber. Ausführliche Hinweise gibt die Landesbeauftragte für Datenschutz NRW.
Wartung
Eine Anlage, die niemand prüft, fällt oft genau dann auf, wenn die Aufnahme fehlt: Die Linse ist verschmutzt, die Kamera verstellt, der Speicher voll. Bei der Wartung reinigen wir Gehäuse und Linsen, prüfen Bildausschnitt, Nachtbild und Aufzeichnung, spielen Aktualisierungen ein und kontrollieren Halterungen und Leitungen. Den Abstand legen wir mit Ihnen fest.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 · Dipl.-Ing. (FH) Thorsten W. Recklebe