Die Aufgabe: eine Empore erschließen
In der Halle ist über den Nebenräumen eine Empore entstanden. Sie brauchte einen Aufgang und eine Absturzsicherung. Beides sollte zur dunklen Stahlkonstruktion der Halle passen und den offenen Raum nicht zubauen.
- Der Anspruch: Die Treppe steht frei im Raum und ist von allen Seiten zu sehen. Sie sollte leicht wirken und trotzdem ruhig unter den Füßen liegen.
- Die Optik: Stützen und Träger der Halle sind anthrazit. Treppe und Geländer nehmen diese Farbe auf, die Holzstufen passen zum hellen Boden.
Unsere Lösung
- Zwei Wangen, offene Stufen: Die Stufen liegen zwischen zwei Stahlwangen und sind von außen verschraubt. Setzstufen gibt es nicht, deshalb bleibt der Blick durch die Treppe frei.
- Stufen aus Holz: Holz ist angenehm zu begehen und nimmt der Stahlkonstruktion die Strenge. Die Stufen lassen sich einzeln lösen, falls später eine getauscht werden muss.
- Geländer seitlich montiert: Die Pfosten sitzen mit Laschen außen an der Wange und an der Stirnseite der Empore. So bleibt die volle Laufbreite der Treppe erhalten, und auf der Empore geht keine Fläche verloren.
- Ein Handlauf für alles: Über den senkrechten Stäben läuft ein runder Handlauf aus Edelstahl. Er führt die Treppe hinauf und auf der Empore weiter.
Das Geländer an der Empore ist in Felder geteilt und wurde vor Ort verschraubt. Die Schraubverbindungen sind bewusst sichtbar, sie gehören zum Charakter einer Halle.
Warum das für Sie interessant ist
Eine Empore oder Galerie schafft Fläche, ohne dass angebaut werden muss, zum Beispiel für Büro, Lager oder Aufenthaltsraum. Treppe und Geländer aus einer Werkstatt passen in Farbe, Material und Anschlüssen zusammen, und Sie haben einen Ansprechpartner.
Mit dem Treppenrechner können Sie vorab aus der Geschosshöhe Stufenzahl, Steigung und Lauflänge ermitteln. Das Geländer dazu planen Sie im Geländer-Planer.