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Additive Fertigung · Delbrück · OWL

3D-Druck Service & Prototyping in Delbrück / Paderborn

Wir drucken Prototypen, Vorrichtungen und Ersatzteile aus technischen Kunststoffen – im FDM-Verfahren mit beheiztem Bauraum und zwei unabhängigen Druckköpfen. Als Maschinenbau-Ingenieur konstruiere ich Ihr Bauteil auf Wunsch auch neu, etwa nach einem defekten Originalteil. Für Unternehmen und Privatkunden in Delbrück, Paderborn und ganz OWL.

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten W. Recklebe

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten W. Recklebe
Aktualisiert am

3D-Drucker beim Drucken eines Kunststoffteils

Vom digitalen Entwurf zum belastbaren Bauteil

Während andere lediglich drucken, konstruieren wir Lösungen. Ich begleite Ihr Projekt von der Skizze über die CAD-Konstruktion (STEP/STL) bis zum fertigen Funktionsteil. Ob Montagevorrichtung für Ihren Betrieb oder ein nicht mehr lieferbares Ersatzteil – Sie bekommen ein Bauteil, das passt und hält.

Technik

  • IDEX-System: zwei unabhängige Extruder für lösliche Stützstrukturen oder zwei Materialien in einem Druck
  • Großformat: Bauvolumen bis 350 × 320 × 325 mm für Gehäuse und Vorrichtungen am Stück
  • Hochtemperatur: Hotend bis 350 °C, aktiv beheizter Bauraum mit 65 °C – technische Kunststoffe verzugsfrei
  • Präzision: Schichthöhen ab 0,04 mm, aktive Vibrationskompensation

Materialien

Material Eigenschaften Typische Anwendung
PLA einfach, maßhaltig Modelle, Anschauungsteile
PETG zäh, chemikalienbeständig Alltagsteile, Halterungen
ASA UV- und witterungsbeständig Teile für draußen
ABS schlagzäh, temperaturbeständig technische Gehäuse
TPU flexibel, gummiartig Dichtungen, Griffe, Puffer
PA-CF / PET-CF carbonfaserverstärkt, sehr steif Vorrichtungen, belastete Bauteile

Für Industrie und Privatkunden

Unternehmen und Ingenieurbüros unterstützen wir mit funktionalen Prototypen, Kleinserien und Montagevorrichtungen – schnell und maßhaltig. Privatkunden helfen wir bei Ersatzteilen, Halterungen und individuellen Einzelstücken. Bringen Sie eine Skizze, eine Datei oder das defekte Teil vorbei – wir machen den Rest.

So funktioniert FDM-Druck

  1. Digitalisierung – Ihr Bauteil als CAD-Modell, auch rekonstruiert aus einem Originalteil
  2. Slicing – die Software zerlegt das Modell in Schichten und berechnet die Druckpfade
  3. Fertigung – der Kunststoff wird geschmolzen und Schicht für Schicht aufgebaut

So wird aus Ihrer Anfrage ein gedrucktes Teil

  1. Datei oder Muster – Sie schicken eine STEP- oder STL-Datei. Gibt es keine, genügen eine bemaßte Skizze oder das defekte Originalteil.
  2. Konstruktion – Ein Musterteil vermessen wir und bauen es im CAD nach. Dabei passen wir es an den Druck an: ausreichende Wandstärken, Radien statt scharfer Innenecken, Bohrungen mit Aufmaß zum Nacharbeiten.
  3. Material und Ausrichtung – Wir fragen nach Belastung, Temperatur und Einsatz im Freien. Danach richtet sich der Kunststoff – und die Lage des Teils im Drucker, denn quer zu den Schichten ist ein FDM-Teil weniger belastbar als in Schichtrichtung.
  4. Druck – Schichthöhe, Füllgrad und Stützstrukturen werden im Slicer eingestellt. Überhänge stützen wir bei Bedarf mit löslichem Material aus dem zweiten Druckkopf.
  5. Nacharbeit – Stützen entfernen, Bohrungen aufreiben, Gewindeeinsätze aus Messing einschmelzen, Kanten entgraten.
  6. Passprobe und Übergabe – Wo möglich, prüfen wir das Teil am Gegenstück oder nach Ihren Anschlussmaßen. Abholung in Delbrück oder Versand.

Typische Maße und Ausführungen im FDM-Druck

Die Werte sind übliche Einstellungen und Grenzen des Verfahrens, keine zugesicherten Eigenschaften für jedes Bauteil.

Merkmal Üblich Hinweis
Bauraum bis 350 × 320 × 325 mm größere Teile werden geteilt und gefügt
Schichthöhe meist 0,1 bis 0,3 mm feiner möglich, verlängert aber die Druckzeit
Düse 0,4 mm als Standard größere Düsen für massive Teile
Wandstärke ab etwa 1,2 mm für belastete Teile deutlich mehr
Füllgrad etwa 15 bis 40 % bis 100 % bei hoch beanspruchten Bereichen
Maßabweichung bei FDM üblich um ± 0,2 mm Passungen und Bohrungen arbeiten wir nach
Gewinde Einschmelz-Gewindeeinsätze, etwa M3 bis M8 haltbarer als gedruckte Gewinde
Oberfläche sichtbare Schichtlinien glatter durch feine Schichten oder Schleifen

Was wir vor dem Angebot zu Ihrem Druckteil wissen müssen

  • 3D-Datei, Zeichnung, Skizze mit Maßen oder das Originalteil
  • Wofür das Teil gebraucht wird und welche Kräfte darauf wirken
  • Umgebung: Temperatur, Sonne, Feuchtigkeit, Kontakt mit Öl oder Reinigern
  • Maße, die genau passen müssen, zum Beispiel Bohrungsabstände oder Steckverbindungen
  • Stückzahl und gewünschte Farbe
  • Ob Gewinde, Einpressteile oder eine glatte Sichtfläche nötig sind
  • Fotos des Teils und der Stelle, an der es eingebaut wird – am besten mit Maßband im Bild

Soll das Teil am Ende doch aus Metall sein, etwa als Halter oder Vorrichtung, ist die Lohnfertigung der richtige Weg. Dateien und Fotos nehmen wir über Kontakt entgegen.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026 · Dipl.-Ing. (FH) Thorsten W. Recklebe

Häufige Fragen

3D-Druck & Prototyping: kurz beantwortet

Wie lange dauert ein 3D-Druck?

Kleine Ersatzteile brauchen etwa 30 Minuten bis 3 Stunden, technische Prototypen 5 bis 12 Stunden, große Vorrichtungen ab 24 Stunden. Die meisten Aufträge stellen wir innerhalb von 24 bis 48 Stunden zur Abholung oder zum Versand bereit.

Welche Dateien brauchen Sie?

Am besten STEP oder STL. Wir konstruieren aber auch nach Skizze, Zeichnung oder einem defekten Originalteil.

Welches Material ist das richtige?

PETG für robuste Alltagsteile, ASA für draußen (UV-beständig), ABS für technische Teile, TPU für flexible Dichtungen und Griffe, Carbon-verstärktes PA-CF für hohe mechanische Belastung.

Passende Leistungen

Bereit für Ihr Projekt?

Fotos und grobe Maße genügen für eine erste Einschätzung – unverbindlich.